"Was ich nicht malen kann, fotografiere ich, und was ich fotografieren kann, werde ich nicht malen"

(Man Ray)

Unverabredete Augenblicke

Mit dieser Webseite möchte ich einen Einblick in meine persönliche Welt der Streetfotografie geben.

Meine Bilder entstehen meist ungeplant. Ich beobachte, entdecke und halte fest, was mir begegnet – manchmal humorvoll, manchmal nachdenklich, manchmal einfach nur still.

Inspiration finde ich unter anderem in den Fotografien von Vivian Maier und den atmosphärischen Gemälden von Edward Hopper. Beide zeigen auf ihre ganz eigene Weise, wie viel Poesie im scheinbar Gewöhnlichen liegen kann.

Ich wünsche mir, dass meine Fotografien nicht nur zeigen, was ich gesehen habe, sondern auch die Fantasie der Betrachter anregen.

Denn die schönsten Geschichten schreibt oft der Zufall.

Andreas Spieler

Schwarzweiß-Porträt eines lächelnden Mannes mit Brille und Schal, der eine Kamera hält.

Andreas Spieler – Meine Leidenschaft für die Fotografie

Mich faszinieren die kleinen, oft unbeachteten Augenblicke des Lebens. Flüchtige Begegnungen, spontane Gesten, das Zusammenspiel von Licht und Schatten oder Menschen, die ganz in ihren Alltag versunken sind.

Es sind diese unscheinbaren Momente, die mich immer wieder dazu bewegen, mit meiner Kamera durch die Straßen zu streifen.

In der Streetfotografie habe ich eine besondere Möglichkeit gefunden, meine Umgebung zu beobachten und Geschichten festzuhalten, die das Leben ganz nebenbei erzählt. Dabei geht es mir nicht um das Spektakuläre, sondern um das Alltägliche, das bei genauerem Hinsehen oft überraschend und außergewöhnlich ist.

Besonders die Schwarz-Weiß-Fotografie fasziniert mich. Durch die Reduktion auf Formen, Kontraste und Licht entstehen Bilder, die Raum für eigene Gedanken und Interpretationen lassen.

Schwarz-Weiß-Porträt eines lächelnden Mannes mit Brille und Bart in einem Innenraum

Meine fotografische Welt

Mehr als Streetfotografie

Seit vielen Jahren ist die Fotografie ein wichtiger Bestandteil meines Lebens.

Neben der Streetfotografie widme ich mich mit großer Leidenschaft der Porträt-, Ballett- und Bühnenfotografie. Besonders die Ballettfotografie hat meinen Blick für Bewegung, Ausdruck und den entscheidenden Moment geschärft.

So unterschiedlich diese fotografischen Bereiche auch sein mögen, eines verbindet sie für mich: die Faszination für Menschen, ihre Geschichten und ihre ganz persönliche Ausdruckskraft.

Fotografie erleben und weitergeben

Fotografie bedeutet für mich nicht nur, selbst Bilder zu gestalten, sondern auch, meine Begeisterung und meine Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen.

Als Dozent an der Mannheimer Abendakademie unterrichte ich allgemeine Fotografie und Porträtfotografie.

Dabei geht es mir nicht allein um Kameratechnik, Belichtung oder Bildgestaltung. Viel wichtiger ist mir, den Blick für Motive zu schärfen, die eigene Kreativität zu fördern und die Freude am bewussten Fotografieren zu vermitteln.

Gerade in der Porträtfotografie zeigt sich, wie entscheidend das Zusammenspiel von Licht, Ausdruck und dem richtigen Augenblick ist.

Denn gute Fotografie beginnt für mich nicht mit der Kamera, sondern mit dem Sehen.

Mein Buch – Mannheim, die Quadratestadt

Ein besonderes Projekt meiner fotografischen Arbeit ist der im Wartberg Verlag erschienene Bildband „Mannheim – Die Quadratestadt“.

Gemeinsam mit der Mannheimer Autorin Nora Noé, die die begleitenden Texte verfasst hat, durfte ich meine Heimatstadt aus ganz unterschiedlichen Perspektiven vorstellen.

Der dreisprachige Bildband in Deutsch, Englisch und Französisch zeigt Mannheim mit seiner Architektur, seinen historischen Sehenswürdigkeiten und seiner lebendigen Stadtkultur.

Für mich war dieses Buchprojekt eine wunderbare Gelegenheit, meine Heimatstadt noch einmal mit anderen Augen zu entdecken und ihre Vielfalt fotografisch festzuhalten.